Portrait
|
| Die freie Musikschule
in Duisburg-Neudorf. |
In dem nunmehr fünfzehnjährigen Bestehen hat das Institut für Pianistik, unter der Leitung von Angelika Ruckdeschel, sein Unterrichtsangebot stetig ausgebaut und den wachsenden Anforderungen der Nutzer angepasst. Dabei handelt es sich um eine sog. „freie Musikschule“, die sich nicht in kommunaler Abhängigkeit befindet und deshalb auch nicht mit öffentlichen Zuschüssen (Steuergeldern) unterstützt wird. Der Ausbau beinhaltet zum einen eine räumliche Komponente mit dem Bezug des zentralen Gebäudes in dem ehemaligen Gemeindezentrum in der Pappenstraße und der Einrichtung der Außenstelle in Mündelheim. Er bezeichnet aber auch eine inhaltliche Komponente mit der Ausweitung der Instrumentalangebote. Wie der Name des Instituts vermuten lässt, konzentrierte sich der Unterricht zunächst auf den Klavierbereich. Nach und nach aber wurde das Angebot erweitert. Heute werden im Institut für Pianistik neben dem Klavier auch die Instrumente Gitarre, Keyboard, Saxophon, Flöte und Cello sowie das Fach Gesang unterrichtet. Darüber hinaus werden Kurse im Bereich der musikalischen Früherziehung für Kinder im Vorschulalter angeboten.
Aber nicht nur Kinder/Jugendliche im Schul- und Vorschulalter sind Schüler im Institut für Pianistik. Einen besonderen Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit bildet darüber hinaus der Unterricht mit den Erwachsenen, die im Instrumentalunterricht einen Ausgleich zur täglichen Arbeit suchen oder die nach Abschluss des Arbeitslebens in der Musik einen neuen Lebensinhalt finden.
Mit einem differenzierten Unterrichtsangebot wird das Institut für Pianistik den unterschiedlichen Zielen der Schüler gerecht. Diese reichen vom ersten Heranführen an die „Welt der Töne und Klänge“ (Grundstufe), über den Ausbau der instrumentalen Fähigkeiten in verschiedenen Unterrichtsformen (Mittelstufe), bis hin zur Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule (Förder-/Leistungsstufe). Das Institut für Pianistik arbeitet eng mit der Duisburger Folkwang-Musikhochschule zusammen. Seit einigen Jahren absolvieren regelmäßig Studenten der Musikhochschule ihr vorgeschriebenes Berufspraktikum im Institut und erhalten von der Leiterin ihre praxisbezogene pädagogische Ausbildung.
Die Tätigkeit des Instituts ist jedoch nicht auf die Vergabe von Unterrichtsstunden begrenzt. Vielmehr ist diese Kernaufgabe eingebettet in eine ganze Reihe künstlerisch/kultureller Aktivitäten, welche auch der interessierten Öffentlichkeit zum Besuch offenstehen. Hierzu zählen Schüler- und Dozentenkonzerte ebenso, wie wechselnde Ausstellungen Bildender Künstler.
|